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HEIMAT X anlässlich der Wiesbadener Fototage 2015
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Die Wiesbadener Fototage, die nun zum neunten Mal stattfinden, stehen in diesem Jahr unter dem Motto HEIMAT X.
Heimat – dieser lange Zeit verklärte Begriff von Verwurzelung mit einem Hauch von Geborgenheit und Spießigkeit – bietet mannigfaltige Projektionsfläche für neue, andere Interpretationen. Jeder der im KAISER&CREAM präsentierten BFF-Fotografen zeigt seine individuelle Sicht von Heimat. Per Schorn blickt auf Inszenierungen von verkehrten häuslichen Alltagssituationen, Jens Görlich begibt sich auf die Spuren der Zivilisation in verödeten, wie auch vermeintlich menschenlosen Traumlandschaften. Alex Habermehl sieht das Thema Heimat unter anderem in vergangenen, verschwundenen Wahrzeichen einer Stadt. Und sind Grabblumen als letzte Respekterweisung der neuen Heimat – wie bei Angelika Zinzow – nicht auch eine interessante Herangehensweise? Der Arbeitsraum ist für Claus Morgenstern als Identifikation von Heimat nicht wegzudenken. Ob auf der Straße zu schlafen ebenso ein Heimatgefühl hervorbringt, fragt sich unterdessen Andreas Zierhut. KAISER&CREAM, Wiesbaden

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